100 Jahre Goethe-Uni: Sonderausstellung im Museum Giersch

Museum-GierschAb dem 19. Oktober 2014 wartet im Museum Giersch eine besondere Ausstellung auf alle Interessenten: Die Frankfurter Goethe-Universität hat anlässlich ihres 100. Geburtstags Depots, Archive, Büros, Magazine und Dachböden durchforstet und die größten Schätze aus der Geschichte der Hochschule hervorgeholt. Die gesichteten Objekte waren bis zu 4,6 Millionen Jahre alt. Das Team der Ausstellung, das aus Mitgliedern des Museums, Professoren und Studenten bestand, beschreibt die Sichtungsarbeit „wie Ausgrabungen“. Schicht für Schicht habe man „die unglaublichsten Dinge freigelegt“.

Ein Blick in die Ausstellung

Zu sehen sind so beispielsweise Karteikarten der Auschwitz-Prozesse, auf denen die Namen von Angeklagten und Opfern zu sehen sind. Ein Blick in die Geschichte der Menschheit gewährt ein Unterkiefer aus Afrika, der 2,4 Millionen Jahre alt ist. Leser von Arthur Schopenhauer erwartet das Sofa, auf dem der berühmte Philosoph 1860 tot aufgefunden worden ist. Das Stück wäre 1944 beinahe verbrannt und konnte in letzter Minute gerettet werden. Zum Gruseln ist ein mumifizierter Schädel aus dem Jahr 1963. Die Ausstellung bietet so eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise, die man sonst wohl nirgendwo erleben könnte.

Bild: dontworry (CC-BY-SA-3.0)

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