20 Millionen Euro bleiben in der Kasse: „Ein guter Tag für Frankfurt“

Allianz bleibt in FrankfurtDie Allianz wird Frankfurt nun doch nicht verlassen, um dafür in das „Gewerbesteuer-Paradies“ Eschborn umzuziehen. Dies gab der Versicherungskonzern in einer Pressemitteilung bekannt. Dort heißt es, die Immobilie „am Theodor-Stern-Kai“, in welcher der Versicherungskonzern seit nunmehr 84 Jahren heimisch ist, werde auch in Zukunft „eine wichtige Adresse“ der Allianz sein. Für Frankfurt ist dies gleich in doppelter Hinsicht eine gute Nachricht: Erst einmal bleiben damit rund 1600 Arbeitsplätze in der Stadt erhalten. Zum anderen verliert die Mainmetropole aber auch nicht 20 Millionen Euro Einnahmen bei der Gewerbesteuer.

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Feldmann zufrieden

Oberbürgermeister Peter Feldmann ist deshalb hoch zufrieden und erklärt, der 2. April sei ein „guter Tag für Frankfurt“ gewesen. Er danke auch seinem Wirtschaftsdezernenten Markus Frank für „die großartige Arbeit“, die dieser geleistet habe. Wie die Allianz dazu bewegt werden konnte, nun doch zu bleiben, ist allerdings bisher nicht klar. Der Konzern selbst sprach von „ausdrücklich betriebswirtschaftlichen Gründen“, weshalb man nun doch in Frankfurt verbleibe. Möglicherweise gaben die Mietpreise in Eschborn den Ausschlag für Frankfurt, die in den vergangenen Monaten drastisch in die Höhe geschossen sind. Ganz schlüssig wäre dies aber nicht, denn die Versicherung beschwerte sich wiederholt auch über die Mietpreise in ihrer gegenwärtigen Immobilie, die sie 2007 verkauft hat und seitdem als Mieter bewohnt.

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