Deutsche Bank verkauft Filiale am Roßmarkt und wird Mieter

Seit 85 Jahren hat die Deutsche Bank bereits ihre Filiale am Roßmarkt. Damit ist allerdings künftig Schluss – zumindest was die Besitzrechte angeht. Das größte private Geldhaus der Bundesrepublik hat das prächtige Gebäude an einen unbekannten Käufer veräußert. Die Manager sicherten sich allerdings im Gegenzug einen langfristigen Mietvertrag: Bis 2025 bleibt die Deutsche Bank dadurch wenigstens der Nutzer der Anlage. Vermutlich heißt es aber auch darüber hinaus, dass das Finanzinstitut das 111 Jahre alte Gebäude verwendet.

Was passiert nach 2025?

Die Deutsche Bank sicherte sich sowohl eine Rückkaufoption wie auch eine Rückvermietungsmöglichkeit. Von der zweiten Variante dürften die meisten Nicht-Banker noch nie etwas gehört haben: Die Deutsche Bank hat sich eine Klausel in den Vertrag schreiben lassen, die es ermöglicht, den Mietvertrag mehrfach zu verlängern.

Der gesamte Deal dürfte dadurch geboren worden sein, dass die Deutsche Bank aufgrund neuer Vorschriften ihr Eigenkapital erhöhen muss. Der Verkaufserlös garantiert dafür. Der Käufer profitiert im Gegenzug mittel- und langfristig durch die Mieten sowie einen möglichen Rückkauf des Objekts durch das Geldhaus.

Bild: Daviidos (CC-BY-SA 4.0)

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