Fast doppelt so viel wie anderswo: RMV bittet Frankfurter Studenten zur Kasse

RMVDer Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) erhöht die Preise für das Semesterticket für die Studenten der Frankfurter Goethe-Universität ab dem kommenden Wintersemester. 190 Euro müssen diese dann zahlen. Im folgenden Sommersemester (2014) klettert der Preis noch einmal. Die Studenten müssen dann 195 Euro für das Semesterticket ausgeben. Die gestaffelte Preiserhöhung des Tickets fällt in Zukunft weg. Der Preis, den die Frankfurter Studenten zahlen müssen, wird stattdessen künftig an das Monatsticket für Auszubildende gekoppelt. Pro Semester müssen sich die Studierenden deshalb auf Mehrkosten zwischen zwei und drei Prozent einstellen.

Fast doppelt so viel wie in Darmstadt

Bemerkenswert dabei ist, dass die Frankfurter Studenten fast doppelt so viel zahlen müssen wie ihre Kommilitonen in Darmstadt – obwohl beide ein Ticket mit gleicher Leistung haben. Dort zahlen die Studierenden nur 110 Euro. In Marburg kassiert der RMV 137,25 Euro und damit noch immer deutlich weniger als in Frankfurt. Zahlreiche Studenten haben laut AStA der Goethe-Universität bereits ihren Unmut darüber geklagt, dass man an den anderen Hochschulen viel weniger als in der Mainmetropole zahlen müsse. Dabei wurde vor allem die Frage laut, weshalb Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, der den Vorsitz des Aufsichtsrats des RMV innehat, der Preiserhöhung zugestimmt hat.

Bild: Markus Flath (CC-BY-SA-3.0)

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