Frankfurter lieben ihre Stadt

Ein bekanntes Sprichwort sagt, dass es Zuhause doch am schönsten ist. Für die Frankfurter stimmt dieser Satz, wie die aktuelle Bürgerbefragung der Stadtväter zeigt. Demnach leben 83 Prozent gerne am Main. Nur jeder Siebte würde lieber seinen Wohnort wechseln, schildert Infrastrukturdezernent Volker Stein, der sich besonders zufrieden darüber zeigt, dass die Kriminalität, die in der Vergangenheit eines der Hauptprobleme der Frankfurter wahr, inzwischen von den Bürgern nicht mehr als derart ernst genommen wird. Gerade noch zehn Prozent bezeichnen das Verbrechen als „das wesentliche Problem Frankfurts“.

Luft nicht sauber und Kinderbetreuungsmöglichkeiten zu schlecht

In der Vergangenheit bezeichneten die meisten Frankfurter die Kriminalität als das „wesentlichste Problem“ der Stadt, inzwischen ist dieser Titel an die Luftqualität übergegangen. Rund 30 Prozent bemängeln die Luftverschmutzung auf diese Weise. Ausgesprochen unzufrieden sind viele Frankfurter demnach auch mit der Zahl der Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Immerhin fünf Prozent der Frankfurter sehen darin das „wesentliche Problem“.

Wohnungsknappheit und Verkehrschaos als schlimmste Probleme

Unzufrieden sind viele Frankfurter auch mit dem Verkehrschaos. 25 Prozent der Bürger machten es als das ärgste Problem der Stadt aus. Hinter der Luftverschmutzung landete es damit eigentlich auf dem zweiten Rang, doch die Stadtväter betrachten es sogar das schlimmste Problem, da so gut wie alle Frankfurter mit der Verkehrslage unzufrieden sind. Jeder Zweite ist dies auch mit dem viel zu knappen Wohnungsangebot. Dieses landete damit erstmals seit 15 Jahren wieder unter den Top Drei. Verglichen mit der letzten Bürgerbefragung waren 25 Prozent mehr Menschen mit der Wohnungssituation unzufrieden. Immer unpopulärer wird auch der Flughafen. Insgesamt sind nur 16 Prozent der Menschen mit diesem unzufrieden, noch einmal deutlich weniger bezeichnen ihn als „das wesentliche Problem“, doch insbesondere in den südlichen Stadtteilen sinkt die Akzeptanz des Flughafens spürbar. Diese Zahlen dürften den positiven Eindruck jedoch nicht überdecken, so Stein, denn insgesamt befinde sich Frankfurt auf einem „Imagehoch“.

Bild: Petrus Bodenstaff

Deine Meinung ist uns wichtig

*

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close