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Hochwasser am Main 

Hochwasser in FrankfurtNoch vor wenigen Wochen bestimmte der Schnee und die damit verbundenen Probleme auf den Straßen und im Zugverkehr die Nachrichten nicht nur in Frankfurt. Zu Weihnachten hatte man sich größtenteils mit dem Schnee versöhnt und konnte beim winterlichen Spaziergang die sonst so sehr ersehnte "Weiße Weihnacht" genießen. Die Wintersportgebiete in Hessen - üblicherweise nicht gerade die schneesichersten Skigebiete des Landes - freuten sich über Besucher- und Umsatzrekorde.

Mit dem neuen Jahr 2011 kam allerdings auch das Tauwetter. Bei Temperaturen im zweistelligen Bereich war jeglicher Schnee im Handumdrehen geschmolzen und die Pegelstände am Main, aber auch an anderen großen Flüssen begannen zu steigen. Tagelanger Regen verschlimmerte die Lage zusätzlich. Für Frankfurter ist es nicht das erste Hochwasser und so überrascht es nicht, dass Feuerwehr und Behörden vorbereitet waren und professionell und schnell gehandelt haben. Das letzte große Hochwasser in der Region in 2003, bei dem die Pegel in Frankfurt weit über 5 Meter anstiegen, hatte hier offenbar seine Spuren hinterlassen.

Die Uferstraßen in Frankfurt sind mittlerweile total überflutet und dort wo sonst Spaziergänger und Jogger ihre Runden ziehen, schauen allenfalls einige Bänke aus dem Wasser. Die Feuerwehr hat längst Schutzdämme aufgebaut - so z.B. vor dem Römerberg. Das Wasser ist allerdings leider nicht das Einzige wogegen die Feuerwehr kämpfen muss. Sehr ärgerlich sind die vielen Schaulustigen, die die Arbeit der Helfer teilweise behindern und den Schutzwall gefährden.

18.01.2011 / BOR

 

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