Hunderte Flüge in Frankfurt gestrichen

Eisregen legt den Frankfurter Flughafen lahmAm Sonntag, dem 20. Januar 2013 hat Eisregen in vielen Teilen Deutschlands für glatte Straßen und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Wer nicht unbedingt das Haus verlassen musste, der tat gut daran, seine Pläne zu ändern. Aber nicht alle konnten einfach zu Hause bleiben und besonders diejenigen, die einen Flug gebucht hatten, setzen alles daran, irgendwie zum Flughafen zu gelangen. Doch der Eisregen sorgte auch am Flughafen Frankfurt, dem größten Flughafen Deutschlands, für technische Probleme und hatte zu Folge, dass etwa 400 Flüge annulliert werden mussten. Eine Tatsache, über die sich viele Passagiere ärgerten, die aber für die Hoteliers in Frankfurt ein Grund zur Freude war.

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Fluggäste auf dem Frankfurter Flughafen gestrandet

Der Frankfurter Flughafen ist gegen Schnee bestens gerüstet. Eine ganze Armada von Räum- und Streufahrzeugen ist stets zur Stelle, um die Start- und Landebahn von Schnee zu befreien, aber der Eisregen vom vergangenen Sonntag war dennoch zu viel. Das Flughafenmanagement setze alles daran, wenigstens einige Flugzeuge landen zu lassen, die von weit her kamen. Die Flugzeuge umzuleiten war auch kaum möglich, denn auch die Flughäfen in München und im Rest von Deutschland hatten unter dem Eisregen zu leiden. Erst gegen Abend waren die Vorbereitungen dann soweit getroffen, dass die ersten Maschinen starten konnten. Da um 23 Uhr das Nachtflugverbot in Frankfurt beginnt, war es dennoch nicht möglich, alle Maschinen, die in Frankfurt feststeckten, starten zu lassen. Daher wird auch den Rest der Woche mit Behinderungen zu rechnen sein.

Wegen Eisregen Andrang auf Hotels in Frankfurt

Um die Nacht nicht in der Flughafenhalle zu verbringen, mussten viele Reisende kurzfristig und unerwartet nach den besten Hotels in Frankfurt Ausschau halten. Die meisten Fluggäste, die eigentlich nur eine Zwischenlandung in Frankfurt geplant hatten, waren von ihren Airlines in die umliegenden Hotels gebracht worden und dort auf Kosten der Fluggesellschaft untergebracht worden.

Die Bediensteten des Frankfurter Flughafens hatten unterdessen für gestrandete Passagiere Feldbetten in verschiedenen Bereichen des Flughafens aufgestellt, um ihnen die Wartezeit etwas angenehmer zu machen. Viele Fluggäste mussten durch den Ausfall ihrer Maschine die Nacht am Flughafen verbringen.
Der Flughafen Frankfurt stockte sein Servicepersonal auf, um den vielen Passagieren Herr zu werden. Neben Feldbetten waren auch Nahrungsmittel, Wasser sowie warme Getränke organisiert und verteilt worden.

Über 400 Flüge ausgefallen

Der Eisregen hatte nicht nur die Start- und Landebahn vereist, sondern sorgte dafür, dass in kurzer Zeit die Flugzeuge mit einer dicken Schicht Eis überzogen waren. Die Enteisung nahm Stunden in Anspruch.

Das Fazit des Sonntags lautete: 402 gestrichene Flüge, Schnee- und Eischaos im Flugbetrieb, auf der Straße und der Schiene. Einzig Hessens Schüler konnten von dem Winterwetter profitieren: Viele Schulen hatten den Unterricht ausfallen lassen. Eine gute Nachricht für die kleinen Rodel-Fans

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