Streit um „Frankfurter Ballermann“ geht weiter

Friedbeger MarktDer Streit um den Friedbeger Markt, der sich unter den Anwohnern mittlerweile des Spitznamens „Frankfurter Ballermann“ erfreut, kommt nicht zur Ruhe. Die Anlieger fordern, den Markt vom Freitag auf den Mittwoch zu verlegen, wie es bereits 2011 der Fall war, oder gleich ganz abzuschaffen. Die Gastronomen halten dagegen, denn der wöchentliche Markt beschert ihnen große Umsätze.

Wochenmarkt zieht Partyvolk an

Der wöchentliche Markt am Friedberger Platz zieht zahlreiche Besucher auch aus den umliegenden Stadtteilen an. Das Partyvolk bleibt auch nach 22 Uhr und zieht in die Bars, Kneipen und Clubs weiter, um hier das anbrechende Wochenende zu feiern. Die Anwohner leiden unter der Lärmbelastung, die bis in die frühen Morgenstunden reicht und sind der Überzeugung, dass sich diese mit dem Markt als dem eigentlichen Anziehungspunkt beseitigen ließe.

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Runder Tisch bleibt ohne Ergebnis

Ordnungsdezernent Markus Frank hat deshalb bereits wiederholt zu einem runden Tisch zwischen den Parteien eingeladen. Doch die Fronten sind verhärtet. Auch jüngst blieb ein Treffen wieder ohne Ergebnis. Dabei sei es „sehr emotional“ zugegangen, berichtete Franks Referentin Andrea Brandl anschließend. Die Gastronomen waren demnach offen, „neue Maßnahmen“ zu erproben, welche den Lärm am Freitag Abend senken würden, ohne den Markt verlegen zu müssen.

Bild: Nanosmile / (CC BY-SA 3.0)

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