Studie: Frankfurter Industrie vermisst Akzeptanz

Die Frankfurter Industrie möchte von der Bevölkerung besser akzeptiert werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von den Geographen der Goethe-Universität erstellt worden ist. Die Autoren der Untersuchung rechnen damit, dass das verarbeitende Gewerbe deshalb in den kommenden Jahren auch deutlich sichtbarer in der Stadt werden wird. Im Moment arbeiten zehn Prozent (rund 50.000 Menschen) aller Beschäftigten Frankfurts in der Industrie. Dieser Wert war zwar vor rund zwanzig Jahren noch doppelt so hoch, doch in der jüngeren Vergangenheit hat sich nicht nur eine Stabilisierung ergeben, sondern auch eine Umkehr gezeigt. Schon jetzt liegt der Anteil der Industrie an der Frankfurter Wertschöpfung bei 17 Prozent – Tendenz steigend.

Politik unterstützt die Industrie

Unterstützung auf ihrer Suche nach Akzeptanz erhält diese deshalb auch aus der Politik. Wirtschaftsdezernent Markus Frank möchte einen Masterplan für die Industrie erarbeiten, der in enger Abstimmung mit Planungsdezernent Olaf Cunitz entstehen soll. Das große Ziel dabei: Räume sollen als Industriestandorte gesichert werden. Es ginge für die Unternehmen gerade auch um Flächen, erläutert Frank das Vorhaben. Ansonsten biete Frankfurt bereits erstklassige Voraussetzungen für die Industrie, so der CDU-Politiker. Siemens sei beispielsweise glücklich mit der Entscheidung, 30 Millionen Euro für ein Schaltanlagenwerk in Frankfurt investiert zu haben, weil das Unternehmen hier problemlos die entsprechenden Fachkräfte finden konnte.

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