| Umweltzone Frankfurt - die Änderungen in 2012 |
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Einrichtung der Umweltzone in Frankfurt bleibt sinnvollAuf Jahressicht, ist seit dem Jahr 2000 die Feinstaubbelastung in Frankfurt um ungefähr 35% gesunken. Der europaweit geltende Jahresmittelwert von 40 µg/ qm wird in der Mainmetropole bereits seit 2003 eingehalten. So liegen die Jahresmittelwerte in Frankfurt zumeist zwischen 19 und 22 µg/qm. Nötig ist die Umweltzone in Frankfurt aber trotzdem. Es gibt nämlich Tage, an denen an bestimmten Straßen (etwa die Friedberger Landstraße), die Feinstaubbelastung mit über 50 µg/qm teils deutlich überschritten wird. In Zukunft sollen die 35 Überschreitungstage eingehalten werden. Auch die Belastung mit Stickstoffdioxid wird mit der neuen Umweltzone in Frankfurt gesenkt.
Wer nicht rechtzeitig nachgerüstet hat, wird beim Frankfurter Straßenverkehrsamt keine Ausnahmegenehmigung erhalten. Auch für den Tourismusbetrieb wird es keine Zugeständnisse geben. Dies gilt auch dann, wenn die Arbeitsstelle eine Entfernung von weniger als 400 Meter vom Rand der Umweltzone aufweist. Da muss derjenige zu Fuß gehen oder sein Fahrrad aus dem Keller holen. Die Einrichtung der Umweltzone in Frankfurt und in anderen Großstädten hat dazu beigetragen, dass - gemessen am Bundesdurchschnitt - neuere und emissionsärmere Kraftfahrzeuge fahren. So besitzen bereits 2/3 aller Frankfurter die grüne Umweltplakette. Bundesweit trifft dies lediglich auf 45% aller Bürgerinnen und Bürger zu. 03.01.2012 / BOR
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Mit Beginn des neuen Jahres tritt in Frankfurt die dritte Stufe der Umweltzone in Kraft. Ab dann dürfen innerhalb des Autobahnrings nur noch Motorfahrzeuge mit einer grünen Plakette unterwegs sein. Die meisten dürften mittlerweile die richtige Umweltplakette an der Windschutzscheibe kleben haben. Anfang 2011 hatten noch etwa 9% der in Frankfurt zugelassenen Pkw (etwa 28.000) und 34% der Lkw (etwa 7.000) noch nicht die in Kürze erforderlich Plakette.