Voodoo und Prostitution: Die trauriger Geschichte von vier Nigerianerinnen

Frankfurt MainbrueckenIn Frankfurt wird derzeit ein Fall vor dem Landgericht verhandelt, der klingt, als stamme er aus einem Roman. Vier Nigerianerinnen wurden zur Prostitution in der Main-Metropole sowie in ganz Hessen gezwungen. Die Erpresser machten sich die Frauen nicht (nur) mit körperlicher Gewalt gefügig, sondern griffen zum Mittel des Psychoterrors. Sie bedrohten sie mit Voodoo-Zauber und anderem Hexenwerk. Hierfür behielten sie Blut, Fingernägel und Haare der völlig verängstigten Afrikanerinnen – als Pfand, wie sie sagten, um im Bedarfsfall aktiv werden zu können. Aus diesen Dingen bastelten sie schaurig aussehende Puppen, um ihren Drohungen den nötigen Nachdruck zu verleihen.

Drei Täter

Die Erpresser waren ein Mann und zwei Frauen. Ersterer ist 29 Jahre alt, die beiden weiblichen Täterinnen sind 26 und 28 Jahre alt. Die Opfer sind zwischen 18 und 20 Jahren alt. Vor einigen Jahren gab es bereits einen ähnlichen Fall. Folgt das Gericht dem damaligen Urteil, so gehen die drei Täter für mehrere Jahre ins Gefängnis. Was mit den Opfern geschieht, ist zur Stunde noch nicht klar.

Bild: EvaK (CC-BY-SA-2.5)

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