Besuche im Frankfurter Zoo sind für mich immer wieder eine gelungene und entspannende Abwechselung zum Alltag. Zahlreiche Tiere lassen sich hier belauschen und beobachten, das ist für mich immer wie ein kleiner Urlaubstag Mitten in der City, bei dem es nicht nur rumhängen heißt, sondern ich auch noch etwas lernen kann. Dabei haben es mir besonders die Affen angetan. Umso trauriger ist für mich, dass der Frankfurter Zoo seit dem 14. März 2011 um einen Bewohner im Menschenaffenhaus ärmer ist. Das Orang-Utan Junge Pandai ist aus bisher ungeklärter Ursache verstorben.
Frankfurt bloggt! Im unser-frankfurt BLOG kommen verschiedene Autoren zu Wort mit Ihren persönlichen Eindrücken und Ansichten über das Leben in Frankfurt.
Der Ironman TriathlonJedes Jahr im Juli ist Frankfurt am Main die Hauptstadt der Triathlonwelt, dann nämlich wenn der Ironman Germany stattfindet. Seit 2002 wird er in der hessischen Metropole ausgetragen. Der Ironman, auch Langdistanz genannt, ist die Königsdisziplin im Triathlon. Um ins Ziel zu kommen muss man 3,8 km schwimmen, 180 km radfahren und anschließend noch 42,2 km, also einen Marathon, laufen. Die Schwimmstrecke wird im Langener Waldsee, etwas außerhalb von Frankfurt bewältigt. Besonderheit hierbei ist, dass die Sportler zwischendurch ein Stück an Land laufen müssen. Sie gilt als eine der schnellsten Schwimmstrecken beim Ironman.Kreatives in der Stadt der BankenDie meisten Leute denken zunächst an die eindrucksvolle Skyline, wenn sie den Namen der Stadt Frankfurt am Main hören. In der Tat erinnert dieser Anblick mit den zahlreichen wirklich sehr, sehr hohen Gebäuden an große amerikanische Metropolen, die nicht immer verlockend wirken. Sicher findet das so mancher nicht besonders einladend, zumindest ein Wohnen in diesen Mauern kann man sich kaum vorstellen. Allerdings ist der Blick von oben trügerisch. Nicht immer lässt es sich "from a distance", um mit den Worten einer Bette Midler zu sprechen, besser erkennen oder besser noch beurteilen. Frankfurt hat soviel mehr zu bieten, als graue, hohe Betontürme. Macht man sich die Mühe dazwischen zu sehen, erkennt man die große, bunte Vielfalt, die hier herrscht. Hier leben Menschen aus aller Welt, meist friedlich, zusammen. Die Schirn feiert GeburtstagAls die Frankfurter Ausstellungshalle in der 1944 im Bombenkrieg verwüsteten Altstadt errichtet wurde, wütete die renommierte Presse dagegen: "Mord am Dom" (FAZ) und "Mittelalterlicher Rammbock gegen den Domturm" (Frankfurter Rundschau), um nur die lokale Kritik zu zitieren. 2011 feiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt, wie sie offiziell heißt, ein Viertel Jahrhundert ihrer inzwischen unbestritten erfolgreichen und international verzahnten Tätigkeit. Wegen ihrer Lage, eingekeilt zwischen der Mainufer-Bebauung und dem Technischen Rathaus, musste sich der Bau 140 Meter langgestreckt zwischen Römer und Kaiserdom mit einer Breite von 10 Metern begnügen. Auch auf die im "Archäologischen Garten" vermutlich aus dem 9. Jahrhundert stammenden, freigelegten Grundmauern der Kaiserpfalz musste Rücksicht genommen werden. Bürostadt NiederradFrankfurt bietet eine Vielfalt hochqualitativer Arbeitsplätze. Diese Aussage kann sicher von vielen in und außerhalb von Frankfurt unterschrieben werden. Klar, wer Arbeit im Rhein-Main Gebiet sucht und Karriere machen möchte, schaut sich um nach einem Job in Frankfurt. Die Welt der Banken und internationaler Firmen findet hier ebenso statt wie der Subkosmos des Flughafens mit zig-tausenden von Arbeitsplätzen. Nicht zuletzt liegen die Gehälter in Frankfurt deutlich über denen anderer Großstädte und Regionen. So weit, so klar. Aber ein Phänomen der "Arbeitsmaschine Frankfurt" ist symptomatisch und geradezu einzigartig. Die Stadt hat mit ihrer wahnsinnig hohe Arbeitsplatzdichte eine magnetische Wirkung auf das Umland. Heißt im Klartext: Tagsüber pendeln um die 300.000 Menschen nach Frankfurt, um ihr Tageswerk zu verrichten. Das ist Rekord! Nebenbei wird Frankfurt damit sozusagen für ein paar Stunden zur Millionenstadt. |
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