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Frankfurts Grüngürtel ist ein riesengroßer Stadtwald, der sich ausgehend von den Auen des kleinen Flusses Nidda durch das ganze Frankfurter Stadtgebiet zieht. Spaziergänger genießen die grüne Lunge und das inmitten der Stadt, Radfahrer freuen sich auf tolle Radwege im Grünen und Kinder lieben die vielen Grill- und Spielplätze, die sich in diesem städtischen Naherholungsgebiet befinden. Mitten im Grüngürtel, der sich durch Frankfurts Stadtgebiet windet steht auch der Goetheturm, er ist Deutschlands größter Holzturm, von dort genießt man einen schönen Blick auf städtische Bankentürme und natürliche Taunusgipfel. Hier befindet sich auch der Lohrberg, an dessen Hängen mitten in der Stadt sogar Wein angebaut wird. Von seinem Bergrücken aus erhascht man Aussichten aus einer ganz eigenen Perspektive auf die Skyline von Frankfurt. Der Grüngürtel durchzieht die Stadt wie eine Lebensader, hier kann man wieder auf- und durchatmen, sich erholen, entspannen und Abstand gewinnen, vom Großstadttrubel ringsherum. Er ist mit seinen etwa 80 Quadratkilometern Frankfurts wichtigstes Naherholungsgebiet, das natürlich allen Frankfurtern und seinen Besuchern jederzeit kostenlos zur Verfügung steht. Kinder und Jugendliche finden hier ein besonderes Bildungsprogramm mit dem Namen "Entdecken, Forschen, Lernen" vor. Wie schön und erlebnisreich dort ein Spaziergang mit einem Bekannten sein kann, durfte ich erst im Oktober letzten Jahres erfahren, als wir zufällig just an dem Tage durch den Grüngürtel Frankfurts schlenderten, als dort das Klangkunstwerk "Sonic Vista" eingeweiht wurde. Es steht an der Südseite der Deutschherrnbrücke im Ortsteil Sachsenhausen und soll eine Art Didgeridoo darstellen, in dem sich die lärmenden Geräusche der Stadt mittels zwei Resonanzröhren und zwei Klangkugeln in wohlklingende Töne verwandeln. Via Lautprecher werden die Obertöne auf den Fußweg mitten auf der Brücke übertragen. Diese angenehmen Klänge dringen tief in den Körper ein und lösen dort ein wohliges Gefühl aus. Das Klangkunstwerk soll maßgeblich dazu beitragen, die akustische Wahrnehmung zu schärfen. Also bei meinem Bekannten und mir hat das wunderbar geklappt, wir hielten inne und lauschten den Klängen, wurden innerlich ganz ruhig und wollten am liebsten gar nicht mehr von der Brückenmitte weggehen. Bei diesen Tönen tauchten vor unserem inneren Auge Bilder von weiten australischen Buschlandschaften, gefährlichen Wildtieren und jagenden Aborigines auf.
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