Besuch im Frankfuter Zoo

Meine kleine Nichte Alica hält mich wirklich auf Trab, jeden Monat muss ich einmal mit ihr den Frankfurter Zoo besuchen, denn jeden Monat wird dort eine andere Tierart zum „Tier des Monats“ gewählt und da Alica sehr wissbegierig ist, möchte sie in jedem Monat erfahren, welche Tiergattung es diesmal geworden ist. So waren wir ganz aktuell auch schon im Januar dieses gerade erst brandneu angefangenen Jahres im Frankfurter Zoo. Dieser beherbergt eine reiche Fauna aus aller Herren Länder. Hier kann man die exotischsten Tiere in rund 500 verschiedenen Arten beobachten. Im kompletten Zoo haben sogar über 4.500 Tiere eine neue Heimat gefunden.

 

 

 

Kein geringerer als der berühmte Tierforscher Professor Bernhard Grzimek war hier von 1945 bis 1974 Zoodirektor. Der Zoo öffnete erstmals seine Pforten im Jahre 1858 und gehört damit zu den ältesten Zoos der Welt. Auch mit der Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“, die in den 60er und 70er Jahren ausgestrahlt wurde, setzte sich Professor Grzimek selbst ein Denkmal. Heutzutage trägt noch ein Zoogebäude seinen Namen und zwar Europas größtes Nachttierhaus. Die Straße in der sich der Zoo inmitten von Frankfurt am Main befindet, wurde ebenfalls nach ihm benannt. Weltbekannt wurde der Frankfurter Zoo durch seine Nachzüchtungen aller vier Menschenaffenarten, das war bislang noch keinem anderen Zoo weltweit gelungen. Extra dafür wurde im Jahre 2008 der so genannte Borgori-Wald geschaffen, in dem auch das neue Affenhaus steht und der für diese vier Menschenaffenrassen eine ganz natürliche Umgebung nachahmen soll.

Aber als Alica und ich zum Gehege des Erdferkels kamen, welches im Januar zum Tier des Monats gekürt worden war, konnte meine kleine Nichte gar nicht glauben, was sie da sah. Ein graues massiges Tier ohne Fell, dafür mit großen Klauen und Krallen bewehrt, einer langen Nase und großen, spitzen Ohren. Alica plapperte aufgeregt wie ein Wasserfall und zählte auf, was sie alles in diesem seltsamen Geschöpf erkannte und da kamen Tiere vor wie: Maus, Känguruh, Nasenbär und Schwein. Deshalb taufte sie das Erdferkel kurzerhand um und bei ihr wurde daraus das „Kängubärenmauseschwein“.

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