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Frankfurt bloggt! Im unser-frankfurt BLOG kommen verschiedene Autoren zu Wort mit Ihren persönlichen Eindrücken und Ansichten über das Leben in Frankfurt. 

 


Bürostadt Niederrad 

Frankfurt bietet eine Vielfalt hochqualitativer Arbeitsplätze. Diese Aussage kann sicher von vielen in und außerhalb von Frankfurt unterschrieben werden. Klar, wer Arbeit im Rhein-Main Gebiet sucht und Karriere machen möchte, schaut sich um nach einem Job in Frankfurt. Die Welt der Banken und internationaler Firmen findet hier ebenso statt wie der Subkosmos des Flughafens mit zig-tausenden von Arbeitsplätzen. Nicht zuletzt liegen die Gehälter in Frankfurt deutlich über denen anderer Großstädte und Regionen.

So weit, so klar. Aber ein Phänomen der "Arbeitsmaschine Frankfurt" ist symptomatisch und geradezu einzigartig. Die Stadt hat mit ihrer wahnsinnig hohe Arbeitsplatzdichte eine magnetische Wirkung auf das Umland. Heißt im Klartext: Tagsüber pendeln um die 300.000 Menschen nach Frankfurt, um ihr Tageswerk zu verrichten. Das ist Rekord! Nebenbei wird Frankfurt damit sozusagen für ein paar Stunden zur Millionenstadt.

Diese Tatsachen hinterlassen natürlich Spuren in der Stadt. Welche das sind, kann man sehr gut an der Bürostadt Niederrad beobachten: Tausende pendeln täglich in die berühmte "Bürostadt im Grünen". Nach Feierabend verweisen die Bürotürme ebenso schnell. In den Abendstunden entwickelt sich Niederrad nahezu zu einer Geisterstadt, die menschenleer dem nächsten Werktag entgegensieht. Eine große Herausforderung für die Stadtplaner in Frankfurt.

 

Kommentare 

 
#1 Manfred 2011-02-19 16:15
"Geisterstadt" stimmt wirklich. Nicht nur in Frankfurt Niederrad ist das übrigens so.
Schon eine komische Metropole dieses Frankfurt, aber mir würde als Frankfurter dennoch nie im Leben einfallen umzuziehen. Wohin auch? Offenbach? Das ist auch ohne Klisches nicht wirklich eine ernsthafte Alternative ;-)
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