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| Chronologie der Bilder im Städel |
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Der Besuch eines der über 40 Museen in Frankfurt ist immer wieder ein Genuss. Vor allem die Institution unter den Frankfurter Museen, das Städel Museum (Schaumainkai 63), zieht momentan alle Aufmerksamkeit der Kulturfreunde auf sich. Gerade wurde die dort laufende Ausstellung "Die Chronologie der Bilder-Städel Werke vom 14. bis 21. Jahrhundert", bis zum 24. Juli 2011 verlängert. Sie findet nicht wie gewohnt in den Galerieräumen des Städel statt, sondern wird im Ausstellungshaus präsentiert. Grund dafür sind die Sanierungsmaßnahmen, denen das Städel Museum gerade unterzogen wird. Doch was für manche ein Ärgernis sein mag, ist für andere wiederum ein Glücksfall. Die Bilder werden nun in einem ganz anderen, ungewohnten Kontext gezeigt. Gerade für kunstinteressierte Laien ist die derzeitige Ausstellungsgestaltung ein Volltreffer, wie auch die Verlängerung bis zum 24. Juli aufgrund des großen Interesses zeigt. Die über 300 Gemälde sind auf 12 Räume verteilt. Ganz unüblich werden hier die Bildnisse europäischer Kunst nicht nach Schulen (französische englische, italienische etc.) angeordnet, sondern rein chronologisch und länderübergreifend. Das macht es auch dem ungeübten Auge leicht, die zeitliche Entwicklung der Malerei in Europa nachzuvollziehen. Reisend auf dem chronologischen Zeitstrahl kann der Besucher hier sehr schnell entscheiden, welches Kunst-Jahrhundert ihm besonders gefällt. Statt sich durch die Zusammenstellung nach Ländern zu quälen, kann man durch die zeitliche Komposition sehr gut entscheiden, welche Kunstrichtung einem liegt und welche man gerne schnell hinter sich lassen möchte. Wehmutstropfen der ansonsten sehr gelungenen Ausstellung: Einige der Meisterwerke und Publikumslieblinge wie zum Beispiel Tischbeins "Goethe in der römischen Campagna" sind noch ins internationale Ausland ausgeliehen. |
