Keep cool in Frankfurt!

Nein, der Titel bezieht sich nicht auf flirrende Sommerhitze, denn auch in Frankfurt macht der Sommer heuer öfter mal Pause. Keep cool, das ist vielmehr ein Projekt des Vereins Kinder- und Jugendhilfe. Der Präventionsrat der Stadt Frankfurt unterstützt die Maßnahme, die der Verein seit zwei Jahren anbietet. Es geht um Aggression und Aggressionsminderung, um Eskalation und Deeskalation, um Gewaltbereitschaft und Friedensstiftung.

In einjährigen Kursen werden 13- bis 15-jährige Jugendliche betreut, die Probleme beim Umgang mit Aggressionen haben. Verhaltensauffälligkeiten müssten frühzeitig erkannt werden, nur dann könne gegengesteuert werden, sagt Stadtrat Frank nach dem Abschluss des letzten Kurses. Die Jugendlichen, die dabei waren, stellen bei sich selbst einen veränderten Zugang zur Gewalt fest. Ihre Gewaltbereitschaft ist deutlich gesunken, sie integrieren sich wieder mehr in die Schule.

Die Kinder- und Jugendhilfe setzt im Keep cool-Training erfahrene Fachkräfte ein. Zu den Eltern und Vertretern der Schule wird ein enger Kontakt gehalten. Wichtig ist die Mitarbeit aller Beteiligten. Das Ziel: mehr Selbstbewusstsein und das Erlernen neuer Verhaltensweisen, mit denen man Provokationen aus dem Weg geht und seine eigenen Aggressionen in den Griff bekommt. Bei den Jugendlichen, die am Keep cool-Training teilgenommen haben, scheint das Projekt gelungen zu sein. Wünschenswert wären noch viel mehr solche Maßnahmen.

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