Frankfurter Flohmärkte – ein Eldorado für Schnäppchenjäger

Frankfurter FlohmärkteGerade in den Sommermonaten haben die Frankfurter Flohmärkte wieder Hochsaison. Privatleute und professionelle Gebrauchtwarenhändler bieten an ihren Ständen dann wieder nützliche, seltene und kuriose Dinge zum Verkauf an. Und eine Vielzahl von Besuchern nutzt die Gelegenheit, um preiswert dort einzukaufen, ein Sammelstück zu finden oder nach echten Schnäppchen zu suchen.

Auf Flohmärkten kann jeder etwas finden

Wer einen Floh- oder Trödelmarkt in Frankfurt besucht, findet dort vor allem Sachen, die alt und jahrelang benutzt, aber dadurch oft sehr individuell sind. Neben Kleidern, Möbeln, Geschirr und Spielzeug gibt es auch Kunstgegenstände wie Bilder oder Skulpturen, also echte Schätze, die man für wenig Geld erstehen kann. Auch seltene Dekorationsgegenstände wie Metallwerbeschilder, Straßenschilder, alten, handgemachten Christbaumschmuck oder lang gesuchte Ersatzteile bekommt man meist nur hier. Leidenschaftliche Sammler können bei den Händlern Raritäten erstehen, wie alte Zinnkrüge, Briefmarken, Schallplatten oder Hörspiel- oder Musikkassetten mit Aufnahmen, die Kindheitserinnerungen wach werden lassen.

Die Frankfurter Flohmarktszene

Da die Lebenshaltungskosten in Frankfurt immer weiter steigen, haben Gebrauchtwaren bei Käufern und Verkäufern Hochkonjunktur. Denn viele Käufer sind finanziell darauf angewiesen, möglichst preiswert einzukaufen und zahlreiche Verkäufer versuchen ihr Haushaltsbudget durch den Handel mit Trödel aufzubessern. So gibt es immer mehr Flohmärkte in der Mainmetropole und inzwischen kann man beinahe täglich einen davon besuchen. Seit 2008 findet in Frankfurt zum Beispiel der Flohmarkt am Schaumainkai in Sachsenhausen statt, der neben Gebrauchtwaren und Trödel auch Antiquitäten sowie Kunsthandwerk bietet. Er findet am Samstag zwischen 9 und 14 Uhr statt und wechselt sich dabei wöchentlich mit dem Flohmarkt am Osthafen ab. Somit kann an jedem Wochenende bei einem der beiden Märkte nach Schnäppchen gesucht und gefeilscht werden. Neben Privatanbietern findet man hier auch professionelle Händler.

Wie man an echte Schnäppchen gelangt

Erfolgreiches Handeln  auf Flohmärkten bietet den Schlüssel zum Erfolg für jeden Schnäppchenjäger. Hierbei gilt als oberste Priorität sowohl für Käufer wie für Händler: früh aufstehen. Denn mittags ist es nicht nur meist schon sehr voll, sondern die besten Dinge haben dann bereits ihren Besitzer gewechselt. Für Langschläfer empfiehlt sich ein Besuch kurz vor Schluss. Viele Händler lassen sich dann besonders weit runterhandeln, damit sie die Ware nicht mehr einpacken und mit nach Hause nehmen müssen. Einen guten Preisnachlass kann man dadurch erzielen, indem man an einem Stand gleich mehrere Sachen kauft. Und auch bei Regenwetter lassen sich echte Schnäppchen machen. An diesen Tagen sind die Verkäufer froh, wenn sie wenigstens die Standgebühr erwirtschaften können. Bei Kleidung kann man den Preis besonders gut drücken, vor allem, wenn man einen Fleck oder Riss darauf entdeckt hat. Prinzipiell sollte man selbst nicht zu teuer gekleidet über den Flohmarkt bummeln, da sich die Händler dann weniger verhandlungsbereit zeigen werden. Weil sie niedrigere Preise als professionelle verlangen, sind private Anbieter zu bevorzugen. Zusätzlich ist es immer zu empfehlen, Tüten und Taschen schon dabeizuhaben. Die Händler haben meist nichts zum Verpacken und Transportieren vorrätig. Außerdem sollte man ausreichend Kleingeld mitnehmen. An vielen Ständen ist nämlich Wechselgeld Mangelware. Und noch ein Tipp zu Anfahrt: Sinnvoll ist es, mit dem Auto zum Flohmarkt zu kommen. Wenn man ein schönes Möbelstück entdeckt, muss man es auch irgendwie nach Hause schaffen.

Bild: flicr/digital cat / CC BY 2.0

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