Tipps für eine Stadttour durch Frankfurt

frankfurt_skylineFrankfurt zeigt Besuchern viele Gesichter. Glitzernde Wolkenkratzer des Banken- und Finanzzentrums gehören ebenso zum Bild wie Zeugnisse der freien Reichsstadt, Einkaufs- und Geschäftsmeilen ebenso wie Bauten bürgerlichen Selbstbewusstseins. Eine Stadttour durch Frankfurt bietet Gelegenheit, die verschiedenen Seiten der Mainmetropole zu entdecken.

Die Altstadt: im Herzen der Mainmetropole

Als Ausgangspunkt wählen wir den Römerberg, das Herz des alten Frankfurt. Hier liegen einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Der weite Platz wird begrenzt vom Rathaus, dem Römer aus dem 14. Jahrhundert, und der frühgotischen Nikolaikirche. Zum Bild gehört auch die rekonstruierte Häuserzeile historischer Fachwerkbauten – eine Reminiszenz an Frankfurts Altstadt, die im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört wurde. Bereits in Sichtweite grüßt ein weiteres Frankfurter Wahrzeichen, der Kaiserdom. Der gotische Bau mit seinem eindrucksvollen Turm war über Jahrhunderte Wahl- und Krönungsstätte der römisch-deutschen Kaiser. Ein anderer deutscher Erinnerungsort ist ebenfalls fußläufig erreichbar – die Paulskirche, Sitz der deutschen Nationalversammlung 1848 und Symbolort des Parlamentarismus.

Vom Goethehaus bis zur Alten Oper

Von der Paulskirche ist es nicht weit bis zum Goethehaus. Hier wurde der große Dichter geboren und verbrachte viele Jahre seines Lebens und Schaffens. Das Innere ist der Erinnerung an Goethe und seine Zeit gewidmet. In das Einkaufszentrum Frankfurts führt der Weg zur Hauptwache, einem belebten Verkehrsknotenpunkt. Hier beginnt die Zeil, eine der Hauptshoppingmeilen der Mainmetropole. Wer mag, kann die üppigen Auslagen der Geschäfte bestaunen. In der Nähe liegt mit der Frankfurter Börse eine der großen internationalen Finanzdrehscheiben. Besonders beliebt ist ein Gang durch die Fressgass. An Frankfurts kulinarischer Meile drängen sich Restaurants, Cafés und edle Feinkostläden – eine gute Gelegenheit, um zu verweilen. Danach bietet sich ein Besuch am Opernplatz an. Hier bildet die wiederaufgebaute Alte Oper den zentralen Blickfang. Sie ist heute ein beliebtes Konzerthaus und Ort renommierter Musikveranstaltungen.

Mainhattan: Von oben und unten betrachtet

Nach so viel Historischem schadet ein Blick auf das moderne Frankfurt nicht. Es gibt dafür kaum einen besseren Ort als den Main Tower. Von der Aussichtsplattform in 200 Meter Höhe bietet sich ein wunderbarer Panoramablick auf die Stadt und das unmittelbar benachbarte Wolkenkratzerviertel der Banken und Finanzhäuser. Die hoch aufragenden Türme scheinen miteinander um die höchste Spitze zu wetteifern. Wer hungrig ist, kann die Aussicht auch vom Restaurant im Turm genießen. Der Blick von unten ist bei einem Gang durch die Straßenschluchten zu erleben – nicht minder eindrucksvoll.

Museumsufer und Sachsenhausen

Eine andere Perspektive von Frankfurt zeigt sich vom Museumsufer am Main aus. Hier laden insgesamt neun Museen dazu ein, Frankfurts reiche Museumslandschaft kennenzulernen. Das Spektrum reicht von alten Ikonen, Architektur und Film bis zu Kunst und Kultur aus aller Welt. Trotzdem präsentiert sich nur ein Ausschnitt Frankfurter Museen. Wer nach so viel Programm genug hat, kann den Abend in einer der zahlreichen traditionellen Äppelwoi-Wirtschaften in Sachsenhausen bei herzhafter Kost ausklingen lassen. Für einen längeren Aufenthalt in Frankfurt, stehen den Besuchern zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Bild: Petrus Bodenstaff

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