Uni Frankfurt

Uni FrankfurtDie Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist eine 1912 eröffnete Universität, die zugleich die größte Hochschule im Bundesland Hessen darstellt. Mehr als 500 Professoren sind in einer Vielzahl an Fachbereichen tätig und betreuen dabei ungefähr 40.000 Studenten. Gegründet wurde die Uni Frankfurt als Stiftungsuniversität des damaligen Bürgermeisters der Stadt, Frank Adickes, der neben der aufblühenden Industrieregion Südhessen zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen kulturellen und sozialen Gegenpol schaffen wollte.

Bereits in den 1920er Jahren dehnte sich das Angebot der Uni Frankfurt in vielen Fachbereichen aus, wobei die Universität bis zum heutigen Tage noch zu einer der vielfältigsten Hochschulen für Studenten in vielen Fachrichtungen zählt. Namhafte Köpfe haben sowohl als Student wie auch als Professor das Leben an der Uni Frankfurt geprägt. Zu den bekanntesten Namen, die in enger Verbindung mit der Uni Frankfurt am Main stehen, zählen der Philosoph und Begründer der „Frankfurter Schule“, Theodor W. Adorno, Max Horkheimer sowie die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard.

Die Uni Frankfurt besitzt keinen zentralen Campus, sondern ist auf insgesamt vier Hauptgebäude und einige Nebenstandorte aufgeteilt. Der bekannteste Campus ist hierbei wohl der Campus Westend, der zu einem großen Teil im Haus der ehemaligen IG Farben untergebracht wurde. Ein Großteil der Geisteswissenschaften wie Theologie, Geschichte, Philologie oder Jura können hier studiert werden, während andere Standorte eher den Schwerpunkt auf Natur- oder Sozialwissenschaften setzen. Der Campus in Niederrad ist zugleich das Universitätsklinikum der Uni Frankfurt und hiermit auch bei Patienten weit über die hessischen Landesgrenzen hinaus bekannt.

Der Standort Bockenheim stellt ebenfalls einen großen Campus dar, um den es jedoch politisch in den letzten Jahren einige Diskussionen gab und bei dem es Bestrebungen gibt, ihn mittelfristig zu schließen. Aktuell beherbergt der Standort Bockenheim sämtliche Gesellschaftswissenschaften, die von der Uni Frankfurt angeboten werden, ebenso wie die Fachbereiche Mathematik und Physik, Informatik, Psychologie sowie die Erziehungswissenschaften. Über die nächsten Jahre hinweg werden Alternativen zur Zentralisierung des Lehrbetriebs angestrebt, wodurch sowohl die Schließung des Standorts Bockenheim wie auch vieler, kleiner Nebenstandorte geplant ist. Zu diesen zählen beispielsweise der botanische Garten am Palmengarten oder das alte Sportgelände der Uni Frankfurt.

Grundsätzlich sind die Bestrebungen in der Universitätsleitung und Landesregierung, in mittelferner Zukunft eine Drei-Campus-Universität zu unterhalten, wobei neben dem Universitätsklinikum und dem Standort Westend noch der Campus Riedberg dauerhaft erhalten bleiben soll. Die gestrichenen Standorte sollen in diese drei Campusstrukturen integriert werden, was teilweise durch bauliche Erweiterungen der aktuell bestehenden Gebäude bzw. der Errichtung neuer Gebäude auf dem jeweiligen Campus realisiert werden soll.

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