Museum des Jahres 2012: Städel ist als bestes Haus gekürt worden

Städel Frankfurt ist Museum des Jahres 2012Es ist noch kein Jahr alt, und doch hat sich der Neubau des Frankfurter Städels schon in überwältigender Weise in den Herzen seines Publikums verankert. Was sich auf mehr als 3.000 Quadratmetern Fläche nun auch unterirdisch präsentiert, das ist wie ein Wahrzeichen der Mainmetropole: Und nicht zuletzt deshalb ist das Städel zum „Museum des Jahres 2012“ gekürt worden. In der Kombination einer geschichtsträchtigen Sammlung mit zeitgenössischer Kunst und einem architektonisch überzeugenden Bau fanden die Juroren der deutschen Sektion des Kunstkritikerverbandes, dass der Bau alle Erwartungen übertroffen habe. [Weiterlesen…]

Raffael-Ausstellung im Städel hat seinen ersten Skandal

Städel Frankfurt Raffael-AusstellungDie Raffael-Ausstellung, die derzeit im Städel stattfindet, hat ihren ersten Skandal. Vor rund einem Jahr erwarb das Museum ein Bild des Italieners, das auf 1511/12 datiert wird und den Papst darstellt. Bis dahin galt das Porträt jedoch nur als Kopie und nicht als Original. Die Frankfurter Experten kamen zu einem anderen Schluss und stellen das Bild als echt aus. [Weiterlesen…]

Chronologie der Bilder im Städel

Der Besuch eines der über 40 Museen in Frankfurt ist immer wieder ein Genuss. Vor allem die Institution unter den Frankfurter Museen, das Städel Museum (Schaumainkai 63), zieht momentan alle Aufmerksamkeit der Kulturfreunde auf sich. Gerade wurde die dort laufende Ausstellung „Die Chronologie der Bilder-Städel Werke vom 14. bis 21. Jahrhundert“, bis zum 24. Juli 2011 verlängert.

Sie findet nicht wie gewohnt in den Galerieräumen des Städel statt, sondern wird im Ausstellungshaus präsentiert. Grund dafür sind die Sanierungsmaßnahmen, denen das Städel Museum gerade unterzogen wird. Doch was für manche ein Ärgernis sein mag, ist für andere wiederum ein Glücksfall. Die Bilder werden nun in einem ganz anderen, ungewohnten Kontext gezeigt. Gerade für kunstinteressierte Laien ist die derzeitige Ausstellungsgestaltung ein Volltreffer, wie auch die Verlängerung bis zum 24. Juli aufgrund des großen Interesses zeigt.

Die über 300 Gemälde sind auf 12 Räume verteilt. Ganz unüblich werden hier die Bildnisse europäischer Kunst nicht nach Schulen (französische englische, italienische etc.) angeordnet, sondern rein chronologisch und länderübergreifend. Das macht es auch dem ungeübten Auge leicht, die zeitliche Entwicklung der Malerei in Europa nachzuvollziehen. Reisend auf dem chronologischen Zeitstrahl kann der Besucher hier sehr schnell entscheiden, welches Kunst-Jahrhundert ihm besonders gefällt. Statt sich durch die Zusammenstellung nach Ländern zu quälen, kann man durch die zeitliche Komposition sehr gut entscheiden, welche Kunstrichtung einem liegt und welche man gerne schnell hinter sich lassen möchte. Wehmutstropfen der ansonsten sehr gelungenen Ausstellung: Einige der Meisterwerke und Publikumslieblinge wie zum Beispiel Tischbeins „Goethe in der römischen Campagna“ sind noch ins internationale Ausland ausgeliehen.

Städel Museum

Staedel Museum FrankfurtStifter und Initiator des Städelmuseums in Frankfurt war der in Frankfurt lebende Bankier und Händler Johann Friedrich Städel, der im Jahr 1816 sein Haus am Roßmarkt, sein Vermögen und auch seine Kunstsammlung dem nach ihm benannten Kunstverein vererbte. Später zog das Städel, heute eines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands, in die Mainzer Straße in Frankfurt um. Nachdem das Städelmuseum von seinem vorherigen Standort an der Mainzer Strasse zum südlichen Mainufer, dem Museumsufer gewechselt hatte, öffnete es seine Pforten im Jahr 1878 erneut.

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