Frankfurter Ikonen-Museum: Sonderausstellung Fußball-Pionierinnen

Ikonen Museum Sonderausstellung Pionierinnen des deutschen FrauenfußballsDer Frauenfußball gewinnt in diesen Wochen rasant an Popularität – und dazu trägt vor allem die in Deutschland ausgetragene Weltmeisterschaft der Frauen bei. Noch vor wenigen Jahren wäre das fast undenkbar gewesen. Nicht nur, dass das Interesse der Öffentlichkeit am Frauenfußball lange Zeit eher gering war, über etliche Jahre hinweg war er sogar verboten. Wer kann sich heute schon noch daran erinnern? Erst im Jahr 1970 wurde das Verbot durch den Deutschen Fußball-Bund wieder aufgehoben. Den Vorkämpferinnen, die unseren heutigen Fußball-Frauen den Weg geebnet und damit letztlich auch ein Ereignis wie die gerade laufende Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland überhaupt erst ermöglicht haben, widmet das Frankfurter Ikonen-Museum jetzt passend zur WM seine aktuelle Sonderausstellung „Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“.


Sie wird von der DFB-Kulturstiftung, vom Beauftragten der Bundesregierung für Kunst und Medien sowie von der Stadt Frankfurt unterstützt.

Der Zeithorizont der Ausstellung reicht von der Anfangsphase in den 1950er Jahren bis in die Gegenwart. Auf 32 Großformat-Triptychen wird jeweils eine Persönlichkeit aus dem deutschen Frauenfußball vorgestellt, indem eine Porträtaufnahme des Fotografen Günther Bauer mit weiteren Aufnahmen in unterschiedlichen Situationen und mit Fotos von persönlichen Trophäen und Erinnerungsstücken kombiniert wird. Darüber hinaus sind auch einige persönliche Exponate zu sehen, die die Fußballerinnen und der DFB eigens für die Sonderausstellung im Ikonen-Museum bereit gestellt haben. Außerdem lassen sich wichtige Spiele aus der Geschichte des deutschen Frauenfußballs anhand von Video- und Audioaufnahmen nacherleben. Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. August 2011 und ist eine wirklich eindrucksvolle und sehenswerte Ergänzung zum aktuellen WM-Trubel.

05.07.2011 / BOR

Bildquelle: Petrus Bodenstaff


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