Weihnachtsmarkt in Frankfurt 2014

weihnachtsmarkt-frankfurtDer Weihnachtsmarkt in Frankfurt zählt mit jährlich rund drei Millionen Besuchern zu den bedeutendsten und größten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Mit den vielen Ständen, dem großen Weihnachtsbaum und der weihnachtlichen Beleuchtung gehört der Weihnachtsmarkt in Frankfurt zudem sicherlich auch zu den schönsten Weihnachtsmärkten. Vom 26.11. – 22.12.2014 erstrahlt Frankfurt vom Mainkai, über den Römerberg, dem Paulsplatz bis hin zur Hauptwache in hellem weihnachtlichem Glanz.

Programmhighlights

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt in Frankfurt 2014 von der Grand-Prix-Sängerin Nicole, die zusammen mit dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann am Mittwoch, den 26. November um 17:00 Uhr auf der Bühne stehen wird.
Für Familien mit Kindern gehört der Nikolaus-Besuch am 06.12.2011 um 17:30 Uhr fest in den vorweihnachtlichen Terminkalender. Allerdings darf man wie jedes Jahr mit sehr vielen Besuchern rechnen, so dass es vor der Bühne auf dem Römerberg etwas voll werden dürfte.
Ebenso sehr beliebt sind die Adventskonzerte, die jeweils an den vier Advents-Wochenenden immer Freitags, Samstags und Sonntags pünktlich um 17:10 Uhr stattfinden. Veranstaltungsort ist auch hier die große Bühne am Römer.

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Öffentliche Rundgänge auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt

Bei einem Rundgang auf dem Weihnachtsmarkt können Besucher nicht nur die vielen Stände, das Gebäck und die Weihnachtsbaum_FrankfurtBethmännchen bei warmem Glüh- oder Apfelwein genießen, sondern auch ein wenig von der Geschichte Frankfurts erfahren. Die besondere Attraktion für Kinder ist dabei sicherlich das Pferde-Karussell. An dem eineinhalb-stündigen geführten Rundgang über den Weihnachtsmarkt in Frankfurt kann jeder Besucher gegen eine Gebühr zwischen 6 Euro (für Kinder zwischen 4-14 Jahren) und 12 Euro (für Erwachsene) teilnehmen. Für Familien mit zwei Kindern hält der Veranstalter auch ein günstiges Familienticket für 30 Euro bereit.

Öffnungszeiten und Anreise

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt hat für alle Besucher von Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr und an jedem Sonntag von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Für einen stressfreien Weihnachtsmarktbesuch ist es empfehlenswert auf das Auto zu verzichten und auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen. Mitten ins weihnachtliche Geschehen gelangt man mit der U4 oder U5 an der Haltestelle Römer/Paulsplatz. Auch von der Station Hauptwache lässt sich der Weihnachtsmarkt perfekt erkunden. Hier ist die Auswahl der U- und S-Bahnen gar noch größer.
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Geschichte

weihnachtsmarkt-frankfurt-2011Der Weihnachtsmarkt Frankfurt hat eine langjährige Geschichte. Urkundlich belegt ist das Markt halten an Weihnachten bis 1393. Die kirchlichen Mysterienspiele, die auf dem Römerberg stattfanden, sind fest mit der Geschichte des Weihnachtsmarktes verankert. Im Jahr 1498 feierte Landgraf Wilhelm von Hessen die Tochter des Kurfürsten von der Pfalz und schuf damit einen geschichtlichen Höhepunkt auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt . Den traditionellen Weihnachtsbaum gibt es jedoch erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Damals fiel das Privileg, die schönsten Bäume in der Römerhalle feilzubieten, an die Sachsenhäuser Händler. Mittlerweile werden die Weihnachtsbäume vor dem Römer verkauft.
Lange Zeit war niemand Fremdes auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt zu sehen. Die Frankfurter blieben zur Weihnachtszeit streng unter sich. Zutritt hatten nur die Frankfurter und so ist auch heute noch zu sehen, wie sehr der Weihnachtsmarkt von den Frankfurtern geprägt wurde. Neben allgemeiner Handwerksware wurden auch Spielsachen und Süßigkeiten auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt angeboten. Lange Zeit kauften die Eltern die Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder nur auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt .
Den Brauch des Nikolausriesen gab es bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges ausschließlich auf dem Weihnachtsmarkt Frankfurt zu bestaunen. Schüler der privaten und höheren Schulen sammelten Geld und ließen davon einen fast zwei Meter hohen Lebkuchen – Nikolaus herstellen. Dieser wurde dann als Geschenk dem Lehrer übergeben und gemeinsam aß man den Nikolausriesen.
Besonders traditionsreiche und auch heute noch angebotene Waren sind die Backwaren „Quetschemännchen“, „Brenten“ und „Bethmännchen“. Gerade die „Quetschemännchen“ erfüllten eine wichtige Aufgabe. Verehrer sandten sie in das Haus ihrer Verehrten und hofften, dass sie es nicht zurücksandte. Dann nämlich wurden sie von der Auserwählten abgewiesen. Schon Goethe liebte den Weihnachtsmarkt Frankfurt und bekam jedes Jahr ein Päckchen mit „Bethmännchen“ von seiner Mutter zugeschickt.

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